Halloumi: So gelingt die Zubereitung
In der Schweiz finden Sie Halloumi bei Coop, Manor und Aligro. Manor und Coop führen zudem einen Bio-Halloumi.
In der Schweiz, wo Käse fest zur Kultur gehört, greifen Geniesser längst nicht mehr nur zu Emmentaler, Gruyère und Raclette. Der Halloumi aus Zypern hat sich in Küchen, Restaurants und beim Picknick seinen Platz erobert. Dieser Leitfaden stellt den Käse vor, erklärt die Zubereitung und zeigt, wie er sich mit Schweizer Aromen kombinieren lässt.
Was ist Halloumi?
Halloumi ist ein halbfester, ungereifter Käse, der in Salzlake gelagert und traditionell aus einer Mischung von Ziegen- und Schafmilch hergestellt wird; manche heutigen Varianten enthalten auch Kuhmilch. Dank seines hohen Schmelzpunkts behält er beim Erhitzen seine Form und eignet sich ideal zum Grillieren und Braten. Seine Konsistenz liegt zwischen Mozzarella und Feta: fest, leicht elastisch und faserig. Geschmacklich ist er würzig, mit einem deutlich salzigen Abgang durch die Lake.
Ein Blick in die Geschichte
Halloumi stammt aus Zypern; seine Ursprünge reichen bis in die byzantinische Zeit um 395 n. Chr. zurück. Von dort verbreitete er sich im Nahen Osten und in jüngerer Zeit weltweit. So fand er auch den Weg in die Schweiz, wo er die reiche Käsetradition ergänzt.
So bereiten Sie Halloumi zu
Richtig zubereitet, schmeckt Halloumi pur, als Ergänzung zur Käseplatte oder als Teil einer währschaften Mahlzeit. So gehen Sie vor:
1. Halloumi einkaufen: Käsefachgeschäfte und Supermärkte in Schweizer Städten wie Zürich, Genf oder Bern führen in der Regel Halloumi. Für unseren Greco Halloumi und Greco Bio-Halloumi empfehlen wir Manor. Auch der Naturaplan Halloumi von Coop ist eine gute Wahl.
2. Vorbereiten: Tupfen Sie den Halloumi zuerst mit Küchenpapier trocken; so bräunt er auf dem Grill besser. Schneiden Sie ihn in etwa 1 cm dicke Scheiben. Für eine Schweizer Note können Sie ihn in Olivenöl mit zerdrücktem Knoblauch und frischen Kräutern wie Thymian und Rosmarin marinieren.
3. Braten: Erhitzen Sie eine beschichtete Bratpfanne bei mittlerer Hitze; Öl ist nicht nötig, da der Käse selbst Fett abgibt. Braten Sie die Scheiben auf jeder Seite 2 bis 3 Minuten goldbraun.
4. Servieren: Die Möglichkeiten sind vielfältig: zu einem frischen Salat, auf einer Rösti oder als überraschende Ergänzung der Käseplatte. Sein würziger Geschmack passt ausgezeichnet zu einem Schweizer Weisswein, etwa einem frischen Fendant oder einem runden Chasselas.

Halloumi mit Schweizer Note
Halloumi passt hervorragend zur Schweizer Küche. Probieren Sie zum Beispiel eine mit Halloumi gefüllte Rösti: Der Käse bringt eine salzige, cremige Note in den Klassiker.
Für den Grill eignen sich Halloumi-Spiesse: Halloumi, Peperoni und Zucchetti abwechselnd aufspiessen, grillieren und mit einem würzigen Chutney oder einer Sauce servieren. Der Rauch verleiht dem Käse ein feines Aroma.
Wissenswertes über Halloumi
Einige Fakten für das nächste Tischgespräch:
1. Halloumi wird oft «Quietschkäse» genannt, wegen des Geräuschs, das er beim Kauen an den Zähnen macht.
2. 2013 überholte Grossbritannien Zypern beim Halloumi-Konsum, ein Zeichen seiner internationalen Beliebtheit.
3. In der EU ist «Halloumi» eine geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.): Käse mit diesem Namen muss aus Zypern stammen und nach traditioneller Methode hergestellt werden.
Fazit
Halloumi verbindet das Mittelmeer mit der Schweizer Käsetradition. Wer ihn auf Schweizer Art zubereitet, erweitert sein Repertoire zwischen heimischer Tradition und internationalen Aromen. In der Schweiz ist Käse ein Stück Kultur, und Halloumi gehört inzwischen dazu.































